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  • Eine befestigte Stadt aus dem Mittelalter

    Die Gründung der Stadt Rennes, des ehemaligen Condate, mit ihrem Standort zwischen den Flüssen Ille und  Vilaine, geht auf das erste Jahrhundert v. Chr. zurück. Die Stadtmauer wurde im späten dritten Jahrhundert erbaut und später in nordöstlicher und südlicher Richtung erweitert. Sie erhebt sich auf einer Fläche von insgesamt 62 Hektar. Aus dieser Epoche stammen sowohl der Duchesne Turm als auch die Mordelesas Stadttore. Aus architektonischer Sicht ist Rennes ferner für seine dem Ort ein mittelalterliches und unvergleichliches Aussehen verleihenden Fachwerkhäuser bekannt, von denen einige noch sehr gut erhaltene Gebäude im Stadtzentrum stehen. Durch den Einsatz dieses Materials wurde die Stadt jedoch äußerst anfällig für Brände, beispielsweise für den großen Stadtbrand im Jahr 1720, dem Hunderte von Gebäuden zum Opfer fielen. 

  • Parks und Gärten

    Rennes lässt sich jedoch nur vollständig anhand von langen Spaziergängen durch seine Grünflächen erleben. Seit dem 15. Jahrhundert bieten diese Stadträume den Bewohnern Freizeitmöglichkeiten und Erholung. In den folgenden Jahrhunderten, dem 18. und dem 19. Jahrhundert, wandelten sie sich langsam zu einen gesellschaftlichen Symbol. Einer der bekanntesten Parks ist der El Thabor, ein französischer Garten, der aus dem Obstgarten einer alten Abtei entstand - einer der schönsten Gärten Frankreichs. Lohnenswert ist auch die Besichtigung des Maurepasparks, mit einem Werk von Louis Derbré, des idyllischen Gayeullesparks, des Tanneursparks, einer englischen Anlage mit sehr altem Baumbestand. 

  • Das Parlament der Bretagne

    Bei einem Besuch in Rennes ist es sein unbedingtes Muss. Dieses Emblem der bretonischen Geschichte besitzt ein äußerst institutionelles und majestätisches Äußeres. Im Inneren ist vor allem das Grand’Chambre, ein Werk von Errard und Coypel, beherrschend, mit auffallender Dekoration im französischen Stil und vergoldeten Holzschnitzereien. Auf dem direkt neben dem Palast liegende Königsplatz leuchtet die Verbindung aus Granit und Tuffstein herrlich im Sonnenlicht. 1994 wurde das Gebäude durch ein Feuer zerstört und musste renoviert werden. Ab 1999 steht es dem Publikumsverkehr wieder zur Verfügung.

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